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BETON Berlin 29 Gili Avissar 

Date: March, 03, 2026

Location:  Entrance Böcklerpark:
corner of Segitzdamm / Erkelenzdamm
Berlin-Kreuzberg (Heinrich Baller-Pavillion)

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BETON Berlin 29: Gili Avissar

 

Materielle und gestalterische Einschreibungen in der Stadt strukturieren Bewegungen, lenken Blicke und schaffen Aufenthaltsqualität – oder begrenzen sie. Als sichtbare Formen tragen sie häufig eine unsichtbare kulturelle Bedeutung. Werden sie in einen künstlerischen Kontext überführt, verschiebt sich die Perspektive: vom beiläufigen Hintergrund des Alltags hin zu einer bewussten Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt.

BETON Berlin richtet den Blick auf das, was im Stadtraum meist unbeachtet oder vernachlässigt bleibt – auf kulturell unsichtbare Objekte und Gestaltungen, die unseren Alltag prägen, ohne als solche wahrgenommen zu werden.

Für BETON Berlin 29 entwickelt Gili Avissar eine Raumvision, die an eine bestehende Struktur andockt. Es entsteht ein Volumen, das einen temporären Ort definiert – einen Ort, der Menschen und ihre Vorstellungen aufnehmen kann.

 

Für Gili vereint dieser neue Raum Schutz, Zuflucht und Sehnsucht – fast wie ein gelandetes Raumschiff, das kurzzeitig andockt und einen eigenen Möglichkeitsraum eröffnet. Er wirkt zugleich geborgen und fremd, vertraut und entrückt. Mit der Installation in Kreuzberg werden zugleich gestalterische Setzungen im Stadtraum sichtbarer und kiezbezogene, also räumliche Zusammenhänge klarer lesbar.

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BETON Berlin 29: Gili Avissar

Material and spatial inscriptions in the city structure movement, direct the gaze, and create — or restrict — the quality of public space. As visible forms, they often carry an invisible cultural meaning. When placed within an artistic context, the perspective shifts: from the incidental background of everyday life to a conscious engagement with the built environment.

BETON Berlin focuses on what usually remains unnoticed or overlooked in urban space — culturally invisible objects and spatial interventions that shape daily life without being perceived as such.

For BETON Berlin 29, Gili Avissar develops a spatial vision that attaches itself to an existing structure. A volume emerges, defining a temporary site — a place capable of holding people and their imaginations.

For Gili, this new space brings together protection, refuge, and longing — almost like a landed spacecraft that briefly docks and opens up its own field of possibility. It appears at once sheltered and alien, familiar and remote.

Through the installation in Kreuzberg, formal interventions within the urban fabric become more visible, and neighborhood-specific — that is, spatial — relationships more clearly legible.

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